Brandsicherheit

Mitten in der Nacht wachte der Sohn der Familie auf, weil es ein wenig heiß war: Sein Ventilator surrte, wie jeder Nacht – und spuckte Feuer. Schnell weckte er seine Eltern, die sich etwas über ihr Nachtzeug zogen. Der Vater fluchte, weil sich der kleine Hund unter dem Ehebett verkrochen hatte und nicht heraus kommen wollte. Sie liefen aus dem Haus, während das Feuer im Kinderzimmer weiter loderte, und warteten darauf, dass die Feuerwehr kam. Der Vater hatte das Dachgeschoß, in dem die Familie wohnte, gerade frisch renoviert. Als die Feuerwehr die Treppe hinaufstürmte und die Tür öffnete, zündete das Feuer durch: Nichts blieb verschont.

So ein Brand kann jeden treffen. Auch wenn jede Kerze noch so sorgfältig ausgepustet wird, gegen einen nächtlichen Brand, der durch elektrische Geräte im Haushalt verursacht werden kann, ist (fast) nichts zu machen. So viele Geräte, wie es in modernen Haushalten gibt, so viele potentielle Zündquellen für einen Brand gibt es auch. Zwar sind nicht alle Geräte gleichermaßen brandgefährlich, doch die Statistik der Brandversicherer zeigt deutlich: An erster Stelle steht der Wäschetrockner, dicht gefolgt von Fernseher und Kühlschrank. Auch die Billiggeräte dienen gerne als Brandursache.
Mit einer Rauchmeldeanlage lässt sich zwar kein Brand verhindern, doch sie rettet ihr Leben und mit etwas Glück bleibt der Schaden durch den Brand begrenzt. Denn die meisten Brandopfer sterben nachts in ihren Betten, nicht durch das Feuer, sondern durch den Rauch. Wer nachts sicher und tief in seinem Bett schläft, der merkt nichts davon, wenn sich die giftigen Rauchschwaden in der Wohnung ausbreiten. Die Brandgase, die bei einem Brand entstehen, sind – je nachdem, welche Materialien gerade verbrennen – hochtoxisch.

Neben dem bekannten Kohlenmonoxid, einem geruchlosen Gas, welches zu Bewusstlosigkeit und zum Tod führt, entsteht bei einem Brand durch die Verbrennung von Kunststoffen in Kleidung, Teppichen und Matratzen die hochgiftige Blausäure, ein wirklich tödliches Atemgift. Untersuchungen zeigten, dass die Brandopfer an der Vergiftung durch die Blausäure sofort starben, denn diese wirkt schnell.
Die Brandmeldeanlage registriert bereits kleinste Veränderungen der Atemluft, damit nicht nur der Brand so schnell wie möglich gemeldet wird, sondern auch die Flucht der Hausbewohner vor den giftigen Gasen, welche entstehen, noch möglich ist. Dank der Notstromversorgung, die auch bei fehlendem Strom noch einen Betrieb von 24 Stunden aufrecht erhalten kann, hat die Brandmeldeanlage eine so feine Nase, dass sie die bei einem Brand entstehenden giftigen Gase bereits in einer sehr geringen Konzentration messen und ihre Bewohner rechtzeitig warnen kann.

Rufen Sie uns an, wir beraten Sie gerne: Telefon 0800 – 66 46 971

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