Die perfiden Methoden von Einbrechern und Dieben

Die perfiden Methoden von Einbrechern und DiebenEinbrecher und Diebe werden immer dreister. Sie schrecken nicht mal vor dem Tod und vor Krankheit zurück.

Beerdigungseinbrecher am Werk

Ein Angehöriger ist gestorben – die ganze Familie, Freunde und Bekannte trauern. Für die Beerdigungseinbrecher sind die Stunden der Beerdigung und der danach stattfindenden Trauerfeier, die Zeit, die sie nutzen, um in die entsprechenden Wohnungen und Häuser einzubrechen. Die Einbrecher können gerade in dieser Zeit vollkommen sicher sein, dass sie nicht erwischt werden, denn die Betroffenen nehmen am Grab Abschied. In der Regel gibt es für solche perfide Taten auch keine Zeugen, weil die Menschen aus der Nachbarschaft ebenfalls an der Trauerfeier teilnehmen. Um zu erfahren, wo sich ein Einbruch lohnt, lesen die Beerdigungseinbrecher Tageszeitungen und studieren die Todesanzeigen. Es erfolgt eine erste Selektion der Tatorte, denn ein Einbruch ist nur in entsprechenden Häusern lohnend.

Wie schützt man sich vor Beerdigungseinbrüchen?

Sicherlich gibt es auch hier wie bei anderen Straftaten keinen hundertprozentigen Schutz, dennoch kann jeder hier vorbeugen. Die Polizei rät speziell in diesen Fällen, dass in Todesanzeigen in Tageszeitungen keine Anschrift genannt werden soll. Trauerkarten und dergleichen lässt man an die Adresse des Bestatters schicken, der die Post dann weiterleitet. Ratsam ist es auch, dass in Telefonbüchern oder im Internet keine Adressen genannt werden, denn so können sich die Beerdigungseinbrecher auf Umwegen die Anschriften besorgen.

Im Falle eines Falles sollte man sofort nach dem Entdecken die Polizei informieren. Bis zum Eintreffen der Polizei sollte selbstverständlich nichts angefasst oder verändert werden. In den meisten Fällen sind die Täter der Polizei bekannt und mit etwas Glück werden diese auch gefasst.

Diebstahl in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen

Auch hier gehen immer mehr Diebe zu Werke. Die Diebe nutzen die Masche, den Kranken als entfernten Angehörigen zu besuchen oder räumen ganz nebenbei Schrank und Nachttischchen aus. Nicht selten tarnen sich die Diebe hier auch als Pflegepersonal, um sich das Vertrauen der alten und kranken Menschen zu erschleichen. Im passenden Moment sind dann Schmuck, Geldbörse und andere Wertgegenstände in den Taschen der Diebe verschwunden. Diese Form des Diebstahls trifft nicht nur alte Menschen, sondern alle Patienten in einem Krankenhaus.

Der beste Schutz vor Diebstahl

In solchen Fällen raten nicht nur Polizei, sondern auch das Pflegepersonal immer wieder, dass keine Wertgegenstände mit ins Krankenhaus genommen werden sollen. Und wenn Wertgegenstände unbedingt mitgenommen werden, dann sollten diese in ein Schließfach des Krankenhauses oder der Pflegeeinrichtung deponiert werden. Sehr oft hört und liest man von dreisten Diebstählen, wenn Patienten bei Behandlungen sind. Es werden hier Handy, Laptops, Geld, Schmuck und vieles mehr gestohlen, wenn die Patienten nicht anwesend sind.

Patienten sollten also möglichst nur soviel Geld im Krankenhaus dabei haben, wie sie in den nächsten Tagen benötigen. Angehörige können im Notfall mit Geld aushelfen. Schmuck sollte man möglichst zu Hause lassen und Handys kann man auch bei Behandlungen den Krankenschwestern zur kurzfristigen Aufbewahrung geben. In vielen Krankenhäusern gibt es kleine Tresore in den Schränken, sodass jeder Patient seine Wertgegenstände sichern kann.

Was tun, wenn es passiert ist?

Sollte es im Krankenhaus oder in der Pflegeeinrichtung dennoch zu einem Diebstahl kommen, dann ist sofort das Pflegepersonal und die Polizei zu benachrichtigen. Besuchern, die man nicht kennt, sollte man nicht zu sehr vertrauen.

Rufen Sie uns an, wir beraten Sie gerne: Telefon 0800 – 66 46 971

Die perfiden Methoden von Einbrechern und Dieben
4.3 (85%) 4 Bewertung[en]