Einbruch bei Anwesenheit der Opfer – Homejacker

Einbruch bei Anwesenheit der Opfer – HomejackerAuch wenn diese Einbruchmethode sehr selten ist, so ist sie doch die traumatischste, die man sich vorstellen kann. Die Einbrecher werden von Experten auch als Homejacker bezeichnet. Sie brechen immer dann ein, wenn der Bewohner auch mit Sicherheit zu Hause ist. Die Täter sind hierbei auf eine ganz bestimmte Art der Beute aus. Dies kann zum Beispiel der Originalschlüssel eines hochwertigen Autos sein, denn dieser Schlüssel ist auch nur vor Ort, wenn die Bewohner anwesend sind.

Gezielter Beutezug der Homejacker

Homejacker arbeiten in aller Regel auf Bestellung. Sie werden angeheuert, ein ganz bestimmtes Fahrzeugmodell möglichst in einer bestimmten Farbe, einer vorgegebenen Ausstattung und einer bestimmten Motorisierung zu erbeuten. Es gibt nur wenige Einbrecher, die als Homejacker tätig sind, denn diese Methode ist nicht ungefährlich.

Die Arbeitsweise eines Homejackers

Ganz klar wollen die Homejacker eine Konfrontation mit den Bewohnern vermeiden. Sie schlagen daher meist nachts zu und erledigen ihren ‚Job‘, wenn die Bewohner schlafen. Eine beliebte Einbruchmethode der Homejacker ist dabei das Fensterbohren. Mit einem Akku- oder Handbohrer wird dabei der Fensterrahmen unterhalb des Griffs durchbohrt. Durch das Loch wird dann ein Metallstab geschoben, mit dem man den Fenstergriff betätigen kann.

Wie verhält man sich, wenn Einbrecher im Haus sind?

Homejacker versuchen den Kontakt mit den Bewohnern zu vermeiden. Sollte man dennoch einen Homejacker in seinem zu Hause antreffen, dann kommt es nicht selten zu Übergriffen. Um sich selbst zu schützen, rät die Polizei sich in solch einem Fall defensiv zu verhalten. Hat man ein Handy griffbereit, dann sollte man schnellstens den Notruf 110 wählen. Gleichzeitig sollte man möglichst viel Lärm und Licht machen und sich in ein Zimmer einschließen. Man sollte auf keinen Fall den Täter in die Enge treiben oder sich ihm gar in den Fluchtweg stellen.

Einbruchhemmende Fenster schützen auch vor Homejackern

Es lässt sich klar erkennen, dass man sich mit einbruchhemmenden Fenstern auch vor Homejackern schützen kann. Zu empfehlen sind hierbei geprüfte und abschließbare Fenstergriffe nach DIN 18267 mit einem Mindestabreißgewicht von 100 Newtonmeter und einer definierten Sollbruchstelle. Fensterbohrer haben hierbei keine Chance. Ein abschließbarer schützt auch nur, wenn er wirklich abgeschlossen ist. Des weiteren schützen diese Griffe auch vor dem Glasdurchgriff, denn der Täter kann zwar durch die Scheibe greifen, aber nicht den Griff betätigen. Zusätzlich sollten die Fenster gegen das Aufhebeln gesichert sein, denn dies ist mit Abstand die häufigste Form des Einbruchs. Einen guten Schutz bieten Aufschraubsicherungen oder Pilzkopfzapfenbeschläge nach DIN Norm 18104.

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