Einbrüche in Hamburg ansteigend

Gerade weil die Einbruchzahlen in Hamburg sich auf einem steigenden Level bewegen, rüsten die Haus- und Wohnungsbesitzer erneut auf. Aus der Angst herausgeboren, werden immer mehr Wohnobjekte mit neuster Technik ausgestattet, um es den Einbrechern so schwer wie möglich zu machen. Der Leiter der kriminalpolizeilichen Beratungsstelle in Hamburg erklärt dazu, dass aktuell nahezu 43 % der Einbrüche unvollendet abgebrochen werden.

Ansturm auf Beratungsstelle wie nie zuvor

Aktuell erlebt die Beratungsstelle in Hamburg einen regen Ansturm. Möchte man sich informieren, muss man mit einer Wartezeit von 3-4 Wochen rechnen. Die Beratungsstelle hat jetzt im Vorfeld schon mal die wichtigsten Fragen zusammengefasst und gibt auch gleich dazu eine Antwort.

Wichtige Fragen und Tipps

  • Sind Rollläden ein guter Schutz und soll man diese tagsüber runterlassen? Auf keinen Fall sollten Rollläden tagsüber runtergelassen werden, denn dies signalisiert den Einbrechern, dass sich niemand im Haus befindet. Rollläden dienen in erster Linie dem Sichtschutz, außer es werden einbruchhemmende Rollläden der Widerstandsklasse RC2 verbaut.
  • Alarmanlagen sinnvoll? Wenn alle mechanische Sicherungen aufeinander abgestimmt sind, dann gehören sie zu den sinnvollsten Lösungen. Die Alarmanlage bietet hier einen zusätzlichen Schutz, dennoch verhindert sie keinen Einbruch.
  • Bewegungsmelder – sinnvolle Anschaffung? Hier handelt es sich in der Tat um eine sinnvolle Anschaffung. Licht schreckt die Einbrecher erstmal ab. Daher sollten auch Zufahrtswege mit Bewegungsmeldern ausgestattet sein.
  • Kameras oder Attrappen? Kameraattrappen schützen nicht vor einem Einbruch. Eine echte Kamera hingegen bedeutet schon mehr Schutz, denn ein Einbrecher will nicht erkannt werden.
  • Nachbarschaftsaufkleber – wertvolle Hilfe? Der Aufkleber allein nützt wenig. Eine aufmerksame Nachbarschaft muss gepflegt werden, das heißt, jeder muss hier mitmachen.
  • Was kann der aufmerksame Nachbar tun? Zum einen kann der aufmerksame Nachbar Fremde im Haus oder auf dem Nachbargrundstück ansprechen. Verhält sich der Angesprochene verdächtig, dann sollte man nicht zögern die Polizei zu informieren. Allerdings sollte man den Fremden nicht festhalten oder dergleichen, das kann gefährlich werden.
  • Wann sollte man die Polizei anrufen? Auf jeden Fall immer dann, wenn einem etwas verdächtig vorkommt. Dies gilt auch bei Hilfeschreien oder einer ausgelösten Alarmanlage.
  • Was sollte man Abwesenheit am Tage oder im Urlaub selbst tun? Die erste Pflicht ist immer das gründliche Abschließen. Hat man den Schlüssel eines Nachbarn, dann sollte man regelmäßig den Briefkasten leeren.
  • Zeitschaltuhren, die Licht anschalten – hilfreich? Auf jeden Fall ist diese Art der Sicherung hilfreich. Solch eine Maßnahme ist genauso zu empfehlen, wie ein Bewegungsmelder.
  • Schwachpunkt einer Haussicherung! Viele Menschen denken immer noch, dass Einbrecher nur nachts aktiv sind, und schalten tagsüber die Alarmanlage nicht ein. Dies ist falsch, denn viele Einbrüche geschehen am helllichten Tag.
  • Schutz durch einen Hund? Sicherlich ist ein Hund ein erster Schutz. Man sollte sich aber nicht nur auf den Hund verlassen. Schläft der Hund oder ist er gerade nicht im Haus, dann haben Einbrecher ein leichtes Spiel.
  • Müssen Dachluken gesichert werden? Auf jeden Fall. Dies gilt auch für Kellertüren und Kellerfenster.
  • Geld hinlegen, damit Diebe nicht suchen? Einbrecher nehmen das Geld gerne als zusätzliche Gabe, durchwühlen aber dennoch den Rest des Hauses.
  • Lohnt ein Tresor? Sicherlich lohnt hier die Anschaffung, aber nur wenn man auch den Schmuck und dergleichen immer dort einschließt und nicht aus Bequemlichkeit auf dem Nachtisch zwischenlagert.
  • Wertsachen wo lagern? Am besten bietet sich hier das Schließfach einer Bank an.
  • Was tun, wenn Einbrecher im Haus ist? Als Erstes laut rufen. Zweitens sollte man dem Einbrecher die Möglichkeit der Flucht lassen und als Drittes die Polizei unter 110 rufen.
  • Erdgeschosswohnungen mehr gefährdet? Auf jeden Fall, denn Fensterfronten und Terrassentüren bieten die ideale Angreiffläche.
  • Wie sichert man Mietwohnung? In rund 80 % der Einbruchsfälle werden Fenster aufgehebelt. Daher sollten Fenster mit Sicherungsbeschlägen mit sogenannten Pilzköpfen ausgestattet sein. Solche Fenster lassen sich nicht aufhebeln.
  • Fremden die Tür öffnen, wenn es klingelt? Auf keinen Fall. Gerade in Mehrfamilienhäusern sollte die Haustür generell geschlossen gehalten werden.

Welche Versicherung deckt den Schaden? In erster Linie meldet man einen Einbruchschaden seiner Hausratversicherung. Ist man aber unterversichert, dann haben die Versicherungen das Recht die Zahlung komplett zu verweigern.

Rufen Sie uns an, wir beraten Sie gerne: Telefon 0800 – 66 46 971

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