Feuerlöscher (Typen, Umgang) – aktuell durch die Zeit mit Kerzen und Co.

 Feuerlöscher (Typen, Umgang) - aktuell durch die Zeit mit Kerzen und Co. Alles über Feuerlöscher und deren Umgang

Unter einem Feuerlöscher versteht man ein tragbares Kleinlöschgerät, das maximal eine Masse von 20 kg hat. Man nutzt solch einen Feuerlöscher zum Ablöschen von Klein- und Entstehungsbränden. In einem Feuerlöscher sind Löschmittel enthalten, die durch den Druck bei der Inbetriebnahme ausgestoßen werden.

Die Normen der Feuerlöscher

Tragbare Feuerlöscher sind in Deutschland seit Mitte Mai 1992 nach der DIN-Norm DIN EN 3 zugelassen. Im Januar 2005 wurde die neue Brandklasse F geschaffen und so mussten die DIN Normen überarbeitet werden, dennoch sind Feuerlöscher nach der alten DIN-Norm weiterhin zulässig.

Die Brandklassen

Das Löschmittel, das in einem Feuerlöscher enthalten ist, ist aufgrund seiner Wirkung für bestimmte Arten von Bränden geeignet, die immer in Brandklassen eingeteilt sind.

Für welche Brandklasse ein Feuerlöscher geeignet ist, ist immer auf diesem angegeben und wir in Form eines Piktogrammes dargestellt. Abgekürzt wird die Brandklasse durch die Buchstaben A, B, C, D und F.

Die Kennzeichnung auf einem Feuerlöscher

Ein Feuerlöscher nach der DIN-Norm EN 3-5 hat insgesamt 5 Schriftfelder.

  1. Das Wort Feuerlöscher, die Füllmenge, die Art des Löschmittels und das Löschvermögen
  2. Bedienungsanleitung in Schriftform und als Piktogramm; die Brandklasse
  3. Einen Warnhinweis für den Einsatz bei elektrischen Anlagen
  4. Eine Beschreibung des Löschmittels, Treibmittels; der Funktionsbereich; die Nummer der Anerkennung und die Typenbezeichnung
  5. Angaben zum Hersteller

Die Löschmittel

Es gibt verschiedene Löschmittel. Sie bestehen entweder aus nicht brennbaren Gasen, Schaum, Wasser, Löschpulver oder einer wässerigen Lösung. Es gibt auch einen Wasser-Nebel-Löscher, der zwar Wasser zum Löschen nutzt, welches aber mittels einer speziellen Düse vernebelt wird. Dieser Feuerlöscher ist also nicht mit einem Löscher, der mit Löschwasser arbeitet zu vergleichen. Bis Mitte der 90er Jahre hat man auch noch zusätzlich Halone als Löschmittel eingesetzt. Wegen der strengen Ozonschicht-Schädigung ist der Einsatz von Halonen aber seit geraumer Zeit verboten.

Die Funktionsdauer eines Feuerlöschers

Sehr oft wird die Dauer des Löschmittelausstoßes als unrealistisch lang eingeschätzt. Aufgrund der geringen Menge an Löschmittel und auch dem hohen Druck kann man bei einem üblichen Feuerlöscher nur mit einer kurzen Löschzeit rechnen.

Folgende Zeiten sind Richtwerte.

Bei einem Pulverlöscher

  • 1 und 2 kg Inhalt: 6 – 12 Sekunden
  • 6 kg Inhalt: 15 – 23 Sekunden
  • 12 kg Inhalt: 18 – 33 Sekunden

Bei einem Schaum- und Wasserlöscher

  • 2 Liter Inhalt: 10 – 15 Sekunden
  • 6 Liter Inhalt: 20 – 30 Sekunden

Bei einem Kohlenstoffdioxidlöscher

2 kg Inhalt: 5 – 10 Sekunden

Die Überprüfung des Feuerlöschers

In Deutschland müssen Feuerlöscher nach der DIN-Norm DIN EN 3 regelmäßig überprüft werden. In der Regel muss jeder Feuerlöscher vor Ablauf von 2 Jahren auf seine Funktionsfähigkeit überprüft werden. Zu dieser Prüfung gehören

  • Die ordnungsgemäße Funktion des Feuerlöschers
  • Die Sicherheit des Benutzers beim Einsatz, wenn mit hohem Druck gearbeitet wird

Wurde die Überprüfung ordnungsgemäß abgeschlossen, dann erhält der Feuerlöscher eine Prüfplakette, auf der man erkennen kann, wann er zum letzten Mal überprüft wurde. Wurde ein Feuerlöscher genutzt, dann ist er umgehend einem Fachbetrieb zur Wiederherstellung zu übergeben.

Der richtige Umgang mit einem Feuerlöscher

Als Erstes muss der Feuerlöscher entsichert werden. Dazu muss die Plombe oder der Sicherheitsstift entfernt werden. Nutzt man einen Feuerlöscher mit außen liegenden Treibgaspatronen, dann sind diese mit einem Handventil zu öffnen. Bei innenliegenden Patronen werden diese mittels dem Druckknopf aktiviert.

Beim Einsatz eines Feuerlöschers ist stets die Windrichtung zu beachten. Es muss mit dem Wind gearbeitet werden, damit man nicht vom Brandrauch eingeschlossen wird. Beim Löschen arbeitet man sich immer von vorne nach hinten durch und dachtet darauf nicht vom Feuer eingeschlossen zu werden. Tropf- und Fließbrände werden von oben nach unten gelöscht, damit ein Wiederanzünden des Brandgutes verhindert wird. Sind mehrere Feuerlöscher im Einsatz, dann immer gemeinsam an einem Brand arbeiten. Bei Bränden an elektrischen Anlagen ist besondere Vorsicht geboten. Es sollte hier immer ein Sicherheitsabstand von 3 Metern eingehalten werden, um einen Stromschlag zu vermeiden. Feuerlöscher (Typen, Umgang) – aktuell durch die Zeit mit Kerzen und Co.

Rufen Sie uns an, wir beraten Sie gerne: Telefon 0800 – 66 46 971

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