Kleine Tipps und Tricks um Einbrecher „fernzuhalten“

Sie fahren für längere Zeit weg und sind aus sonstigen Gründen für einen längeren Zeitraum nicht zu Hause. Viele denken jetzt, ich habe meine Fenster und Türen gesichert, selbst die Eingänge in den Keller wurden nach den neusten Standards gesichert. Man fühlt sich also in einer trügerischer Sicherheit. Sie sollten sich aber nicht nur auf den offensichtlichen Schutz verlassen. Die Diebe heutzutage suchen nach ganz anderen offensichtlichen Informationen, die ihnen sagen, dass sie ungestört arbeiten können.

Fenster- und Türenschutz also vollkommen nutzlos?

Auf keinen Fall sind gut gesicherte Fenster und Türen nutzlos, denn Diebe werden hier von dem schnellen Zugriff abgehalten. Alles was Arbeit macht und somit Aufsehen erregt, schreckt einen Dieb schon mal. Also nutzen Sie auf jeden Fall die Sicherheitsvorkehrungen an Fenster und Türen, wie zum Beispiel spezielle Schlösser und ganz wichtig, wenn vorhanden Rollläden.

Worauf man bei längerer Abwesenheit achten sollte:

  • Der Briefkasten

Der Briefkasten birgt hier ein großes Risiko. Denn wenn ein Briefkasten über Tage mit Prospekten und Werbung überquillt, dann weiß jeder Einbrecher, hier kann man ungestört arbeiten, denn die Bewohner sind nicht anwesend. Was kann man hier tun? Zeitungen und Magazine kann man in der Regel während der Abwesenheit direkt beim Verlag abbestellen. Die andere Post solle regelmäßig von Nachbarn oder sonstigen Bekannten aus dem Briefkasten geholt werden. Möchte man die Werbe- und Prospektflut generell in Grenzen halten, dann hilft oftmals auch schon ein Aufkleber mit ‚Bitte hier keine Werbung einwerfen‘.

  • Leben simulieren

Simulieren Sie während Ihrer Abwesenheit ein möglichst normales Leben im Haus. Hilfreich sind hierbei Zeitschaltuhren, die dafür sorgen, dass zu bestimmten Zeiten Lampen oder auch der Fernseher eingeschaltet werden. Natürlich sollte man auch darauf achten, dass die Rollläden nicht tagelang zu sind. Auch wenn Rollläden ein perfekter Einbruchschutz sind, sollte diese immer während der Abwesenheit geöffnet und auch geschlossen werden. Haben Sie elektrisch betriebene Rollläden, dann kann das auch eine Zeitschaltuhr übernehmen. Bei mechanischen Rollläden sollte der Nachbar, wenn er nach der Post sieht, auch die Rollläden öffnen und abends wieder schließen.

Das Grundstück sollte auf den ersten Blick bewohnt aussehen. Dies bedeutet, dass auch der Rasen im Sommer gesprengt werden sollte, Blumen am Haus sollten regelmäßig gegossen werden und auch das Laub in der Einfahrt sollte weggefegt werden. Nur so vermitteln Sie den Beobachtern, dass das Haus nicht tagelang leer steht und somit die Einbrecher leichtes Spiel haben.

  • Im Haus Vorkehrungen treffen

Kommt aber dennoch ein Einbrecher ins Haus, dann präsentieren Sie ihm nicht auch noch die Wertsachen. Erbschmuck, Münzen, Briefmarken und dergleichen sollten vor einer längeren Abwesenheit immer bei einer Bank hinterlegt werden. Im Haus selbst gibt es kaum ein Versteck, dass der Einbrecher nicht finden wird. Also vollkommen egal, wenn Sie denken, da findet der Dieb niemals den Erbschmuck. Diebe sind hier sehr findig und vor Ihnen ist nichts sicher.

  • Kostenlose Einbruchsberatung

Wer sich nicht sicher ist, ob sein optimal geschützt ist und ob man auch an alle Vorkehrungen im Haus gedacht hat, der sollte regelmäßig die kostenlosen Einbruchsberatungen in Anspruch nehmen. In der Regel wird solch eine Beratung produktneutral von der Kriminalpolizei in Ihrer Nähe angeboten. Sie können sich aber auch jederzeit an einen Fachmann Ihres Vertrauens wenden. Solch eine Beratung, egal ob durch Kripo und Fachmann sollte, in der Regel regelmäßig stattfinden, denn die Sicherheitsmaßnahmen ändern sich genauso wie die Methoden der Einbrecher öfters.

Rufen Sie uns an, wir beraten Sie gerne: Telefon 0800 – 66 46 971

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