Pilzkopfverriegelung

PilzkopfverriegelungPilzkopfverriegelung – Nachrüstung ja oder nein?

Wer die laufend steigenden Einbruchsstatistiken der Polizei verfolgt, macht sich ernste Gedanken. Unsere Privatsphäre, unser Eigentum, im schlimmsten Fall sogar unser Leben sind bedroht, wenn skrupellose Einbrecher in unser Haus oder in unsere Wohnung eindringen. Leider sind Fenster und Türen, vor allem in älteren Häusern, meist die entscheidenden Schwachstellen. Es gibt viele Möglichkeiten zum nachträglichen Einbau mechanischer Sicherheitsvorkehrungen. Eine davon ist das Nachrüsten mit Pilzkopfverriegelung. Wie rentabel und sinnvoll ist diese Maßnahme?

Was genau bedeutet Pilzkopfverriegelung?

Haustüren sind meist mit Beschlägen versehen, die eine Mehrfachverriegelung aufweisen und so gegen Aufhebeln einigermaßen gesichert sind. Fenster und Terrassentüren, vor allem in etwas älteren Häusern, sind meist nur mit einfachen Beschlägen und so genannten Rollzapfen ausgestattet. Da ist es für Einbrecher leicht, oft nur mit einem einfachen Schraubenzieher, das Fenster oder die im Erdgeschoss befindliche Balkontür aus zu hebeln. Dagegen ist eine Verriegelung mit modernen Pilzkopfzapfen für die meisten Einbrecher ein Grund, ihr Vorhaben auf zu geben. Denn ein Aushebeln ist bei Fenstern mit Pilzkopfverriegelung enorm schwierig. Bei diesen modernen Sicherheitsbeschlägen verhakt sich beim Schließen des Fensters der am Fensterflügel angebrachte Pilzkopfzapfen dank seiner besonderen Form in der Montageplatte des Fensterrahmens. Diese Pilzkopfzapfen sind an mehreren Stellen des Fensterflügels vorhanden. Dadurch sind Fensterrahmen und -Flügel fest verbunden, das Aushebeln funktioniert nicht. Teilweise sind sogar neuere Fenster nicht mit Pilzkopfverriegelung und entsprechendem Sicherheitsbeschlag ausgerüstet.

Nachrüsten mechanisch – oder gleich Alarmanlage?

Spezielle Sicherheitsfenster sind nämlich je Stück um etwa 40 Euro teurer als solche mit einfachen Beschlägen. Allerdings gehören zu einem Nachrüst-Sicherheitssystem mit Pilzkopfverriegelung auch unbedingt ein abschließbarer Griff an jedem Fenster und Sicherheitsfolien auf den Glasscheiben. All diese Nachrüste Maßnahmen sind aber nur sinnvoll, wenn sie von einem Fachmann ausgeführt werden. Denn solche Arbeiten sind zeitaufwändig und erfordern viel Erfahrung. Fensterflügel müssen ausgehängt und alte Beschlagteile entfernt werden. Dann erfolgt die Montage der neuen einbruchhemmenden Sicherheitsteile und des abschließbaren Griffes.

Es folgt die Nachrüstung der entsprechenden Teile für den Rahmen. Abschließend stellt der Fachmann die Fenster genau ein. Wichtig ist auch, dass die neu eingebauten Beschläge nach DIN 18104 Teil 2 geprüft oder zertifiziert sind. Nach Empfehlungen der Polizei sollte mindestens Widerstandsklasse (WK) 2 gewährleistet sein, also Wohnobjekte mit durchschnittlichem Sicherheitsrisiko. Besser wäre WK 3, damit ist ein höheres Risiko in gefährdeteren Regionen gegen Einbrecher mit Werkzeugen besser abgesichert. Alle stärkeren Absicherungen bringen allerdings im Rahmen einer Einbruchsschutz Nachrüstung auch automatisch höhere Kosten mit sich. Da sind bei mehreren Fenstern und Türen rasch einige Tausend Euro zusammen. So stellt sich natürlich die Frage, ob statt einer kompletten Nachrüstung mit dem Pilzkopf Verriegelungssystem eine moderne Alarmanlage nicht interessanter wäre.

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