Sicherheit und Sicherheitstechnik

Sicherheitstechnik schützt wertvolle Dinge vor fremdem Zugriff. Zu den ältesten sicherheitstechnischen Einrichtungen gehören Schlösser. Sie stellen durch einen verdeckten Mechanismus sicher, dass ein einfacher Zugang nur mit einem passenden Schlüssel möglich ist. Der Schutz eines Schlosses lässt sich auf verschiedene Arten überwinden. Die meisten Angriffe setzen physische Gewalt ein. Die muss nicht unbedingt auf das Schloss selbst gerichtet sein, sondern zielt oft auf einen schwächeren Punkt. Anstatt das Schloss zu knacken wird die Tür aufgehebelt, oder eine Fensterscheibe eingeschlagen. Die Sicherheitstechnik setzt diesen Angriffen eine andere Art der Sicherung entgegen, die Überwachung durch Sensoren und Alarmanlagen.

Zwei Probleme der klassischen Alarmanlage

Die Sensoren konventioneller Alarmanlagen lassen sich nach ihrer Funktionsweise in Gruppen einteilen. Die gängigsten Arten von Sensoren für die Sicherung von Gebäuden sind Kontaktgeber, die zum Beispiel das Öffnen von Türen oder Fenstern registrieren, Bewegungsmelder und Glasbruchsensoren. Letztere erfassen vornehmlich Frequenzen im Ultraschallbereich, wie sie splitterndes Glas erzeugt. Desweiteren kommen auch Brandmelder zum Einsatz. Diese Sensoren haben zwei Eigenschaften gemeinsam. Sie müssen an jedem zu überwachenden Objekt separat installiert werden und geben erst Alarm, wenn der Schutz der Gebäudehülle bereits durchbrochen ist.

Einen anderen Weg geht der Dual Hermetic Sensor. Der Kern dieses Systems ist ein Infraschallsensor, der sehr niederfrequente Luftdruckschwankungen registriert. Der Versuch, Türen oder Fenster gewaltsam zu öffnen, erzeugt solche niederfrequenten Druckwellen, die für den Menschen nicht wahrnehmbar sind. Die Frequenzen liegen unterhalb des menschlichen Hörspektrums, im einem Bereich der Infraschall genannt wird. Nur einige große Säugetiere, vor allem Elefanten und Wale sind in der Lage den Infraschall zu hören. Der Dual Hermetic Sensor ist ebenfalls für diesen Frequenzbereich sensibel und vermeidet dadurch die Nachteile herkömmlicher Alarmtechnik. Infraschall besitzt zudem eine sehr große Reichweite, wenn er nicht durch luftdichte Hindernisse gedämpft wird. Dadurch lassen sich auch große Räumlichkeiten mit mehreren Zimmern mit einem Dual Hermetic Sensor absichern.

Zwei Vorteile der Dual Hermetic Sensoren

Die Überwachung im Infraschallbereich erkennt bereits den Versuch eines Einbruchs. Sie reagiert also schon, wenn die Außenhülle des Gebäudes noch völlig intakt ist. Dies ist ein entscheidender Vorteil gegenüber konventionellen Sicherheitssystemen, die erst Alarm geben, wenn der Einbruch bereits erfolgt ist. Im Gegensatz zu herkömmlichen Bewegungsmeldern, die meist mit passiven Infrarotsensoren (PIR) ausgestattet sind, registriert ein Infraschallsensor auch Ereignisse, die nicht im Sichtfeld des Senders liegen. Sofern die Zimmertüren nicht völlig dicht schließen, oder einen Spalt geöffnet bleiben, erfasst der Dual Hermetic Sensor den gesamten Bereich einer Wohnung. Es ist also nicht notwendig, jedes Fenster und jede Tür einzeln mit Sensoren zu sichern.

Sicherheitstechnik mit Dual Hermetic Sensor

Die Apollo 11 Alarmmeldeanlage nutzt die vorteilhaften Dual Hermetic Sensoren für die Sicherung des Gebäudes. Deshalb lässt sich die Alarmanlage Apollo 11 mit Dual Hermetic Sensor im Normalfall ohne feste Installation in einer Wohnung in Betrieb nehmen. Sie überwacht die gesamte Außenhülle aller verbundenen Zimmer.

Für Sonderfälle, wie zum Beispiel Einliegerwohnungen und andere Räumlichkeiten, die funktional, aber nicht physisch miteinander verbunden sind, gibt es Einheiten wie die Apollo 3, die zusätzliche Dual Hermetic Sensoren bereitstellen. Diese abgesetzten Einheiten verbinden sich über Funk mit der Zentraleinheit und lässt sich daher ebenfalls ohne feste Installation nutzen. Dies ist schon bei der Inbetriebnahme ein Vorteil, wirkt sich aber bei einem Umzug erst recht günstig aus, da die komplette Alarmanlage ohne Aufwand in die neuen Räume verlegt werden kann.

Einfach sicher mit dem Dual Hermetic Sensor
Der Dual-Hermetik-Sensor der Apollo 11 Alarmmeldeanlage sind auf die Erkennung der typischen Effekte entwickelt, die sich bei Einbruchsversuchen im Infraschallbereich zeigen. Dadurch ist es sogar möglich, dass sich Personen bei scharf geschalteter Alarmanlage im Inneren der Wohnung bewegen ohne einen Alarm auszulösen. Dies verringert auch die Wahrscheinlichkeit eines Fehlalarms, die bei konventionellen Alarmanlagen oft dazu führt, dass ein Alarm ignoriert wird. Trotzdem registriert die Alarmmeldeanlage zuverlässig jeden Einbruchsversuch und wird in Verbindung mit zusätzlichen Rauchmeldern außerdem zur Brandmeldeanlage.

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