Zürcher Lotteriefonds und große Kulturhäuser – das geht zusammen

Zürcher Kantonsrat Zürcher Lotteriefonds und große Kulturhäuser – das geht zusammen – 35 Millionen Franken werden aus dem Lotteriefonds für große Kulturhäuser bereit gestellt. Dies bewilligte der Zürcher Kantonsrat vor Kurzem. Bedacht werden dabei sowohl die Tonhalle als auch das Kongresshaus. In Winterthur sollen der Kulturverein sowie das Musikkollegium und das Theater profitieren. Doch wozu wird all das Geld verwendet? Sanierungen stehen an, und die Häuser benötigen dafür dringend finanzielle Mittel. Zudem müssen die Sicherheitsvorkehrungen im Bereich Brandschutz und Alarmanlagen auf den neuesten Stand gebracht werden.

Gelder werden auf die Objekte aufgeteilt

Je nach Bedarf werden die 35 Millionen Franken auf die entsprechenden Gebäude verteilt. Das Kongresshaus sowie die Tonhalle gehören sowohl vom Bau her als auch vom Betrieb zusammen. Sie stehen unter Denkmalschutz und müssen daher entsprechend den gültigen Auflagen saniert werden. Für Zürich sind diese Objekte von kultureller, aber auch wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Bedeutung. Der Komplex soll für 162,3 Millionen Franken saniert werden. Gemeinsam hatten die Stiftung des Kongresshauses und die Tonhalle-Gesellschaft um 25 Millionen Franken gebeten.

Der Regierungsrat bewilligte nun unter Berücksichtigung der Entwicklung des Lotteriefonds 20 Millionen Franken für das Projekt. Die sehr dringenden Sanierungsarbeiten können damit also beginnen und werden entsprechend unterstützt. 7,5 Millionen Franken gehen an die Kulturhäuser in Zürich und Winterthur. Die restlichen 2,5 Millionen Franken werden für eine neue Beleuchtung Säle im Oskar Reinhart Museum in Winterthur zur Verfügung gestellt.

Das Theater Winterthur erhält 2,8 Millionen Franken für insgesamt 6 anstehende Projekte. Das Musikkollegium in Winterthur bekommt aus dem Lotteriefonds 2,2 Millionen Franken. 2,5 Millionen Franken gehen an ausländische Theaterproduktionen, welche in der Inspizientenanlage der Pfauenbühne und im Schiffbau zur Aufführung gebracht werden sollen. Die Zürcher Kunstgesellschaft wurde für seine drei geplanten Projekte des Kunsthauses mit 5 Millionen Franken bedacht. Dabei werden die meisten Franken in Sicherheitsanlagen investiert werden.

Wozu benötigen Kunstgesellschaften Sicherheitstechnik?

Zum Einen wird Sicherheitstechnik teilweise auch gesetzlich vorgeschrieben. Ist diese nicht vorhanden, oder nicht in ausreichender Maßnahme integriert, so muss dies überarbeitet werden. Im schlimmsten Fall kann dies sogar bedeuten, dass ein Gebäude längere Zeit geschlossen werden muss, bis die Sicherheitstechnik umgesetzt wurde. Auf der anderen Seite ist es auch wichtig, sowohl Mitarbeiter als auch Besucher und das Objekt selber zu schützen.

Im Groben zählen vor allem die beiden wichtigsten Punkte wie Brandschutz und Alarmanlagen zu den gängigsten Maßnahmen. Im Bereich Brandschutz gibt es neue Regelungen. Diese müssen beim Betrieb des Objektes eingehalten werden. Hierfür sind oftmals Aufrüstungen oder die Neuintegration von Techniken nötig. Diese kosten natürlich Geld. Kulturelle Einrichtungen müssen den neuen Vorgaben entsprechen. Ein simpler Rauchmelder an der Decke genügt heute nicht mehr aus. Um vor allem historisch bedeutende Monumente adäquat sichern zu können, müssen Vorschriften eingehalten werden.

Besser noch ist es, diese zu übertreffen, denn durch hochwertigen Schutz, der immer auf dem neuesten Stand gehalten wird, sind sowohl Besucher als auch das Gebäude selbst stets gut geschützt.

Immer mehr kulturelle Einrichtungen werden aufwändig geschützt

Nicht nur in der Schweiz macht moderner Sicherheitsschutz Schule. Auch in Deutschland werden wichtige Einrichtungen immer wieder geschlossen, saniert und im Zuge dessen mit moderner Technik versehen. Viele Vorkehrungen entsprechen heute nicht mehr dem Standard, sodass die Einrichtungen gezwungen werden, die Maßnahmen zu treffen. Doch vieler Orts wird von sich aus reagiert. Dies ist besonders begrüßenswert, und sofern das finanzielle geregelt ist, steht auch einer aufwändigeren Technik nichts im Wege.

Die Ausschüttung des Zürcher Lotteriefonds ist eine tolle Methode, um den Verantwortlichen hier unter die Arme zu greifen. Informationen zu Sicherheitssystemen erhalten sie auch unter www.ms-sicherheitssysteme.de.

Saison der Einbrecher voll am Laufen

 

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